Die Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ im Kreistag Vorpommern-Rügen spricht allen Einsatzkräften ihren ausdrücklichen, tief empfundenen Dank und höchste Anerkennung für die Leistungen während des anhaltenden Tauwetters aus. Die Vielzahl der Einsätze im gesamten Kreisgebiet hat erneut gezeigt, wie leistungsfähig und engagiert die Gefahrenabwehrstrukturen im Landkreis aufgestellt sind.
„Die vergangenen Tage haben eindrucksvoll verdeutlicht, wie unverzichtbar unsere Feuerwehren, Hilfsorganisationen, das Technische Hilfswerk sowie die Mitarbeitenden der Leitstellen für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger sind. 316 Einsatzstellen im gesamten Kreisgebiet stehen für eine enorme Kraftanstrengung. Hinter jeder einzelnen Zahl stehen konkrete Herausforderungen, schwierige Entscheidungen und oftmals körperlich belastende Einsätze unter widrigen Bedingungen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende.
Besonders hervorzuheben sei das außerordentliche Engagement der vielen ehrenamtlichen Einsatzkräfte. „Es ist alles andere als selbstverständlich, dass Menschen zu jeder Tages- und Nachtzeit bereitstehen, um anderen zu helfen – häufig unter Zurückstellung beruflicher und familiärer Verpflichtungen. Dieses Verantwortungsbewusstsein verdient größten Respekt. Unsere Gesellschaft kann stolz auf diese Frauen und Männer sein“, so der Fraktionsvorsitzende weiter.
Thomas Haack, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, betont:
„Die professionelle Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen hat maßgeblich dazu beigetragen, Schäden zu begrenzen und Gefahren schnell zu beseitigen. Besonders beeindruckend ist die ruhige und besonnene Arbeitsweise vor Ort. Das schafft Vertrauen in staatliches Handeln und stärkt das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung.“
Mathias Löttge, ebenfalls stellvertretender Fraktionsvorsitzender, ergänzt:
„Extremwetterlagen stellen unsere Infrastruktur zunehmend auf die Probe. Umso wichtiger ist es, dass wir uns auf die Einsatzkräfte jederzeit verlassen können. Ihr Engagement, ihre Fachkenntnis und ihre Einsatzbereitschaft sind ein tragendes Fundament unseres Gemeinwesens. Dafür gebührt ihnen nicht nur Dank, sondern nachhaltige Wertschätzung.“
Die Fraktion würdigt ausdrücklich auch die koordinierende Arbeit in den Leitstellen sowie die Unterstützung durch kommunale Mitarbeitende und weitere Beteiligte im Hintergrund, die oftmals weniger sichtbar, aber ebenso unverzichtbar zum Gelingen der Einsätze beigetragen haben.
„Unser aufrichtiger Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Kräften, die in diesen Tagen Verantwortung übernommen haben. Sie haben mit großem persönlichen Einsatz dazu beigetragen, Menschen zu schützen, Schäden zu begrenzen und Sicherheit zu gewährleisten. Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung“, so die Fraktion abschließend.
Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen
STRALSUND – Die Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ schlägt Alarm: Die geburtshilfliche Versorgung im Landkreis Vorpommern-Rügen steht unter massivem Druck. Lange Anfahrtswege, unsichere Kapazitäten und strukturelle Engpässe sorgen bei werdenden Eltern für berechtigte Verunsicherung. Für die Fraktion ist klar: Hier geht es nicht um eine Randfrage, sondern um die elementare medizinische Grundversorgung und um die Zukunftsfähigkeit unserer Region.
„Es ist nicht hinnehmbar, dass werdende Mütter in einem Flächenlandkreis wie Vorpommern-Rügen bei einsetzender Geburt erst klären müssen, wo sie überhaupt sicher versorgt werden können“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Gerd Scharmberg. „Wer Familien in der Region halten und junge Menschen für unsere Heimat gewinnen will, muss für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen. Dazu gehört eine erreichbare, leistungsfähige Geburtshilfe. Alles andere sendet ein fatales Signal.“
Die Fraktion fordert ein klares und verbindliches Konzept zur dauerhaften Sicherung der geburtshilflichen Versorgung im Landkreis. Es reicht nicht aus, auf strukturelle Zwänge oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu verweisen. Politik und Klinikträger stehen gleichermaßen in der Verantwortung, tragfähige Lösungen zu entwickeln, Fachpersonal zu gewinnen und verlässliche Kapazitäten vorzuhalten. Werdende Eltern brauchen Planungssicherheit – keine Unsicherheit im sensibelsten Moment ihres Lebens.
Auch das Kreistagsmitglied Dr. Carmen Kannengiesser mahnt entschlossenes Handeln an: „Wenn wir zulassen, dass die Geburtshilfe weiter ausgedünnt wird, verschärfen wir die bestehenden Probleme im ländlichen Raum erheblich. Familien dürfen nicht das Gefühl bekommen, dass ihre Bedürfnisse zweitrangig sind. Es ist Aufgabe der politischen Verantwortungsträger, hier Druck zu machen und konkrete Lösungen durchzusetzen.“
Für Bürger für Stralsund / FDP / VR+ steht fest: Eine starke Region braucht starke Familien – und starke Familien brauchen eine verlässliche medizinische Versorgung von Anfang an.
Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen
Die Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ im Kreistag Vorpommern-Rügen spricht eine deutliche Warnung aus: Das LNG-Terminal im Hafen Mukran ist nicht nur eine ökologische und wirtschaftliche Fehlkonstruktion, sondern ein Paradebeispiel für politische Kurzsichtigkeit auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger unserer Region.
Dr. Carmen Kannengiesser, Kreistagsmitglied, erklärt:
„Dieses Projekt ist ein Lehrstück dafür, wie politische Symbolpolitik Natur, Anwohner und Verstand ignoriert. Sensiblen Küstenökosystemen wird der Garaus gemacht, während die Betreiber Generatoren laufen lassen, die Lärm und Abgase in die Region blasen. Das Vorsorgeprinzip des Umweltrechts wird hier mit Füßen getreten – und die Bundesregierung schaut zu.“
Die Zusagen, die Politik und Betreiber den Menschen gegeben haben, sind leere Versprechen. Technische Lösungen wie eine landgestützte Stromversorgung für den Betrieb wurden nicht umgesetzt. Die Bevölkerung zahlt den Preis für eine Planung, die weder modern noch nachhaltig ist.
Gerd Scharmberg, Fraktionsvorsitzender, kommentiert scharf:
„Man hat den Menschen versprochen, dass dieses Terminal störungsfrei und emissionsarm läuft. Die Realität: ein Dauerlärm, stinkende Abgase und eine industrielle Großanlage mitten in einer Küstenregion, die vor Lebensqualität nur so strotzt. Das ist Betrug an der Region.“
Neben der Umweltbelastung offenbart das Terminal logistische und wirtschaftliche Schwächen, die es unmöglich machen, von einem stabilen Beitrag zur deutschen Gasversorgung zu sprechen. Zahlreiche bestehende LNG-Terminals sind bereits unterausgelastet – das Prestigeprojekt Mukran liefert in Wirklichkeit keinen Beitrag zur Versorgungssicherheit, ist aber teuer und riskant.
Mathias Löttge, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, verdeutlicht:
„Milliarden werden in ein Prestigeprojekt gepumpt, das weder wirtschaftlich tragfähig noch energiewirtschaftlich notwendig ist. Das Terminal ist ein Monument politischen Versagens – ein Symbol dafür, wie Ideologie Vorrang vor Sachverstand bekommt.“
Thomas Haack, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, fordert:
„Bundes- und Landesregierung müssen endlich Farbe bekennen. Wir erwarten konkrete Maßnahmen, um die offensichtlichen Missstände zu beheben. Wenn Politik zulässt, dass Zusagen gebrochen und Umweltstandards aufgeweicht werden, verliert sie ihre Legitimation.“
Forderungen der Fraktion:
- Unabhängige Neubewertung der Umwelt- und Lärmbelastungen
- Sofortige Umsetzung technischer Maßnahmen zur Emissions- und Lärmreduzierung
- Vollständige Transparenz über Kosten, Subventionen und Betrieb
- Energiepolitische Gesamtprüfung des LNG-Standorts unter realistischen Versorgungsszenarien
Die Region Vorpommern-Rügen darf nicht länger zum Versuchsfeld fehlgeleiteter Energiepolitik gemacht werden. Das LNG-Terminal in Mukran ist ein politisches Prestigeprojekt auf Kosten von Natur, Anwohnern und rationaler Energieplanung – Kritiker hatten recht. Es ist höchste Zeit, dass Verantwortliche handeln, bevor der Schaden irreversibel wird.
Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen
Die Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ hat sich an den Landrat von Vorpommern-Rügen gewandt, um sich über die aktuelle Situation im Rettungsdienst und bei der Notfallversorgung im Landkreis zu informieren.
Ziel der Anfrage ist es, einen umfassenden Überblick über die Personalausstattung, die Einsatzbereitschaft sowie bestehende Strategien zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften zu erhalten. So soll die Fraktion fundiert beurteilen können, ob und welche Maßnahmen zur langfristigen Sicherstellung der Notfallversorgung notwendig sind.
„Wir wollen zunächst die Fakten kennen, bevor wir Schlüsse ziehen“, erklärt Fraktionsvorsitzender Gerd Scharmberg.
Seine Stellvertreter fügen hinzu:
- Thomas Haack: „Es ist wichtig, die Lage transparent zu erfassen, um später gezielt Verbesserungen vorschlagen zu können.“
- Mathias Löttge: „Die Bürgerinnen und Bürger sollen sicher sein, dass die Versorgung im Notfall zuverlässig funktioniert. Die Antworten auf unsere Anfrage helfen uns, die Situation richtig einzuschätzen.“
Die Fraktion hat daher eine schriftliche Anfrage an den Landrat gestellt, in der unter anderem nach aktuellen Mitarbeiterzahlen, offenen Stellen und geplanten Maßnahmen für kurzfristige und mittelfristige Personalplanung gefragt wird.
Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen
Die Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ hat den Landrat von Vorpommern-Rügen um Auskunft gebeten, um sich ein Bild von den möglichen Auswirkungen anhaltender winterlicher Witterung auf die Bevölkerung, Infrastruktur und Versorgung im Landkreis zu machen.
„Wir möchten frühzeitig verstehen, welche Risiken längere Kälteperioden für Rettungsdienste, Verkehr, Energieversorgung und die Landwirtschaft bergen könnten“, erklärt Fraktionsvorsitzender Gerd Scharmberg.
Seine Stellvertreter fügen hinzu:
- Thomas Haack: „Es geht darum, dass wir als Fraktion fundiert beurteilen können, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Versorgung und Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger auch unter schwierigen Witterungsbedingungen zu gewährleisten.“
- Mathias Löttge: „Transparenz ist hier entscheidend. Mit den Antworten des Landrats können wir Handlungsoptionen für den Kreistag ableiten und die Bevölkerung
Die Fraktion hat in ihrer schriftlichen Anfrage unter anderem nach der Einsatzbereitschaft von Rettungsdiensten, der Verkehrsplanung des VVR, Energieversorgung, Agrarwirtschaft, möglichen sozialen Auswirkungen und geplanten Maßnahmen zur Absicherung der Bevölkerung während längerer Winterperioden gefragt.
Hintergrund:
- Längere Winterperioden können zahlreiche Bereiche im Landkreis beeinflussen, von Straßen und öffentlichem Nahverkehr über Energieversorgung bis hin zu landwirtschaftlichen Betrieben.
- Die Fraktion setzt auf eine frühzeitige Analyse, um Risiken zu minimieren und gezielte Maßnahmen vorzubereiten.
- Die Ergebnisse der Anfrage sollen Grundlage für politische Entscheidungen und Empfehlungen im Kreistag sein.
Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen
Die Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ im Kreistag Vorpommern-Rügen fordert in einer gemeinsamen Initiative den Erhalt und den Ausbau des schulischen Teils für Erziehungshilfe und emotional-soziale Entwicklung an der Förderschule „Ernst von Haselberg“ in Stralsund. Diese spezielle Form der Beschulung leistet einen unverzichtbaren Beitrag für Kinder und Jugendliche, die aufgrund besonderer emotional-sozialer Förderbedarfe nicht ausreichend in Regelschulen unterstützt werden können.
„Wir sehen, wie wichtig wohnortnahe, qualifizierte Bildungs- und Betreuungsangebote für diese besonders verletzliche Schülergruppe sind“, erklärt Thomas Haack, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ im Kreistag Vorpommern-Rügen.
Maik Hoffmann, Vorsitzender des Bildungs-, Kultur- und Sportausschusses im Kreistag Vorpommern-Rügen, ergänzt: „Unsere Forderung richtet sich an das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern sowie an den Landrat des Landkreises Vorpommern-Rügen. Wir brauchen tragfähige Perspektiven und ausreichende Ressourcen, damit dieser spezialisierte Schulteil auch künftig seine anspruchsvolle Aufgabe erfüllen kann.“
Die Fraktion erwartet von Ministerium und Schulträgern eine klare, zeitnahe Stellungnahme zur Sicherstellung der Beschulung, eine umfassende Bedarfsermittlung im Bereich emotional-sozialer Entwicklung sowie konkrete Maßnahmen zur qualitativen Stärkung und langfristigen Sicherung des Schulteils.
Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen
Angesichts steigender Baukosten und zunehmender Risiken bei öffentlichen Bau- und Sanierungsprojekten fordert die Fraktion im Kreistag Vorpommern-Rügen eine deutlich verbesserte Kosten- und Terminsteuerung durch die Kreisverwaltung. Mit einer aktuellen Anfrage an den Landrat verlangt die Fraktion Transparenz darüber, wo Projekte vom ursprünglichen Zeit- und Kostenrahmen abweichen und welche Konsequenzen daraus gezogen werden.
Der Fraktionsvorsitzende Gerd Scharmberg erklärt:
„Kostensteigerungen und Bauverzögerungen dürfen nicht als unvermeidbar hingenommen werden. Wer investiert, muss auch steuern. Der Kreistag hat ein Recht darauf zu wissen, wo Risiken entstehen und wie der Landrat ihnen begegnet.”
Nach Auffassung der Fraktion reicht es nicht aus, Probleme erst im Nachhinein zu erklären. Entscheidend sei eine frühzeitige Information und ein wirksames Controlling, damit der Kreistag seine Haushaltsverantwortung wahrnehmen könne.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Haack betont:
„Gerade bei angespannten Haushalten ist jeder Euro zweimal umzudrehen. Wenn Projekte teurer oder später werden, braucht es klare Ursachenanalysen – und auch die Bereitschaft, Strukturen und Abläufe kritisch zu überprüfen.”
Die Fraktion sieht insbesondere die Projektsteuerung und das Risikomanagement in der Verantwortung des Landrats. Ziel der Anfrage sei es daher nicht, einzelne Vorhaben öffentlich an den Pranger zu stellen, sondern systematische Schwächen offenzulegen und abzustellen.
Der zweite stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mathias Löttge ergänzt:
„Transparenz ist keine Schikane, sondern Voraussetzung für Vertrauen. Wenn der Kreistag frühzeitig informiert wird, können Fehlentwicklungen begrenzt werden, bevor sie den Haushalt dauerhaft belasten.”
Mit der Anfrage verbindet die Fraktion die klare Erwartung, dass künftige Bau- und Sanierungsprojekte des Landkreises durch realistische Planung, verbindliche Terminsteuerung und konsequentes Kostencontrolling abgesichert werden. Öffentliche Investitionen müssten verlässlich, nachvollziehbar und wirtschaftlich umgesetzt werden – im Interesse der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Vorpommern-Rügen.
Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen