Die Fraktion hat eine Anfrage zur Zukunft der Krankenhausstandorte im Landkreis Vorpommern-Rügen an den Landrat gerichtet. Anlass sind zunehmende Verunsicherung bei Bürgerinnen und Bürgern sowie bei Beschäftigten angesichts bundesweiter Krankenhausreformen und wirtschaftlicher Probleme vieler Kliniken.
„Die Menschen wollen wissen, wie es mit ihren Krankenhäusern weitergeht“, erklärt Fraktionsvorsitzender Gerd Scharmberg.
„Unklarheit und Gerüchte schaden dem Vertrauen und letztlich auch der Versorgung.“
In der Anfrage geht es unter anderem um die Einschätzung des Landkreises zur Zukunft einzelner Standorte, um Gespräche mit dem Land und den Trägern sowie um die konkreten Auswirkungen der Krankenhausreform.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mathias Löttge betont:
„Eine wohnortnahe medizinische Versorgung ist keine Selbstverständlichkeit. Der Landkreis muss frühzeitig Position beziehen und seine Verantwortung klar wahrnehmen.“
Auch Thomas Haack, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, fordert Klarheit:
„Wenn Standorte unter Druck geraten, brauchen Beschäftigte und Bevölkerung verlässliche Perspektiven. Wegducken hilft niemandem.“
Die Fraktion fordert offene Informationen, frühzeitige Einbindung der Kommunen und ein klares Bekenntnis zur flächendeckenden stationären Versorgung im Landkreis.
Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen
Mit einer Anfrage an den Landrat rückt die Fraktion die teils extrem langen Bearbeitungszeiten im Bau- und Genehmigungsbereich des Landkreises Vorpommern-Rügen in den Fokus. Immer häufiger berichten Bürger, Unternehmen und Gemeinden von monatelangen Verzögerungen und fehlender Planungssicherheit.
„Bauen darf im Landkreis kein Geduldsspiel sein“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Gerd Scharmberg. „Wenn Genehmigungen unverhältnismäßig lange dauern, werden Investitionen verhindert und Vertrauen verspielt.“
Die Fraktion fordert eine offene Darstellung der tatsächlichen Bearbeitungszeiten, der Anzahl anhängiger Verfahren sowie der real verfügbaren Personalkapazitäten.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mathias Löttge macht deutlich: „Wir hören seit Jahren dieselben Klagen, doch konkrete Zahlen fehlen. Ohne Transparenz kann niemand beurteilen, ob die Verwaltung ausreichend ausgestattet ist oder ob strukturelle Probleme bestehen.“
Auch Thomas Haack, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, sieht akuten Handlungsbedarf: „Lange Verfahren kosten Geld, Nerven und im Zweifel auch Arbeitsplätze. Der Landkreis muss erklären, wie er Verfahren beschleunigen will – und zwar messbar.“
Die Fraktion erwartet vom Landrat konkrete Maßnahmen statt allgemeiner Hinweise und will das Thema weiter politisch begleiten.
Fraktion BfS7FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen
Politische Entscheidungen wirken dort, wo Menschen leben, arbeiten und ihre Familien großziehen. Genau daran misst die Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ ihre Arbeit im Kreistag Vorpommern-Rügen. Seit Mai 2025 setzt sie sich mit Nachdruck dafür ein, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger gehört, ernst genommen und in konkrete Politik übersetzt werden.
„Unser Anspruch war von Anfang an klar: Wir wollen nicht verwalten, sondern gestalten – verantwortungsvoll, transparent und immer mit Blick auf die Menschen in unserem Landkreis,” erklärt Fraktionsvorsitzender Gerd Scharmberg.
Bereits zu Beginn der gemeinsamen Fraktionsarbeit brachte die Fraktion einen Antrag zur gerechten Finanzierung der kostenfreien Kitas in Mecklenburg-Vorpommern ein. Ziel war es, Familien zu entlasten, ohne die Kommunen weiter finanziell zu überfordern. Um diesem wichtigen Thema zusätzliches politisches Gewicht zu verleihen, wandte sich die Fraktion mit einem offenen Brief direkt an die Ministerpräsidentin des Landes.
Ein weiteres zentrales Anliegen war der Schutz regionaler Identität. Mit dem Beschluss, die Pommernakten dauerhaft in Pommern zu sichern, wurde ein klares Zeichen für den Erhalt des historischen Erbes gesetzt. Im Juli folgte mit der Erlassung einer haushaltswirtschaftlichen Sperre gemäß § 51 Absatz 4 der Kommunalverfassung Mecklenburg-Vorpommern ein notwendiger Schritt hin zu mehr Haushaltsdisziplin und finanzieller Verantwortung.
Auch gegenüber landespolitischen Vorhaben bezog die Fraktion klar Stellung. Auf ihren Antrag hin sprach sich der Kreistag gegen das Tourismusgesetz aus. Zudem wurde eine Überprüfung angestoßen, ob das kommunale Jobcenter perspektivisch wieder in die Zuständigkeit der Bundesagentur für Arbeit zurückgeführt werden sollte.
Ein Schwerpunkt der Herbstarbeit lag auf der Zukunft der Kinderbetreuung. Der Kreistag beschloss mit großer Mehrheit einen Antrag der Fraktion zu den Auswirkungen der geplanten Neuregelung der Kita-Finanzierung in Mecklenburg-Vorpommern.
„Gerade Familien brauchen Verlässlichkeit. Gute Kinderbetreuung darf nicht vom Wohnort abhängen, sondern muss überall im Landkreis erreichbar bleiben,” betont der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Haack.
Zum Jahresende brachte die Fraktion weitere wichtige Themen erfolgreich auf den Weg. Dazu zählen die Anpassung der Kreisumlage, finanzielle Mittel für Beschäftigungsgesellschaften im Haushalt 2026 sowie die Prüfung zur Schaffung eines Dokumentationszentrums Prora. Einstimmig beschloss der Kreistag zudem die Prüfung einer Verpflegungspauschale für Kameradinnen und Kameraden bei Lehrgängen des Landkreises.
Auch bei sensiblen Großprojekten wie dem LNG-Terminal setzte sich die Fraktion für Transparenz ein.
„Politik bedeutet für uns auch Kontrolle, Nachfragen und Dranbleiben. Transparenz ist Voraussetzung für Vertrauen,” so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mathias Löttge.
„Wir werden uns auch künftig mit voller Kraft dafür einsetzen, dass Entscheidungen im Kreistag nachvollziehbar sind und den Menschen vor Ort wirklich zugutekommen“, fasst Fraktionsvorsitzender Gerd Scharmberg abschließend zusammen.
Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Partnerinnen und Partner in Verwaltung, Vereinen, Wirtschaft und Ehrenamt,
zum Ende dieses Jahres möchten wir, die Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+, Ihnen von Herzen für Ihr Vertrauen, Ihre Offenheit und die vielen konstruktiven Gespräche danken, die uns 2025 begleitet haben. Es war ein Jahr voller Herausforderungen, aber ebenso voller gemeinsamer Fortschritte, neuer Impulse und starker Momente des Zusammenhalts in unserem Landkreis.
Gerade in einer Zeit, die viele Menschen vor Unsicherheiten stellt, zeigt sich, wie wertvoll Dialogbereitschaft, Engagement und gegenseitige Unterstützung sind. Vorpommern-Rügen lebt von seiner Vielfalt, von den Menschen, die hier Verantwortung übernehmen – und von dem festen Willen, unsere Heimat mit Vernunft und Herz weiterzuentwickeln.
Die Kreistagsmitglieder und die sachkundigen Einwohner unserer Fraktion arbeiten mit großem Einsatz daran, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aufzunehmen, Lösungen voranzubringen und verlässliche Ansprechpartner zu bleiben. Ihre Rückmeldungen, Anregungen und Ihr Vertrauen sind hierfür unverzichtbar – und dafür möchten wir Ihnen in diesem besonderen Moment des Jahres ausdrücklich danken.
Möge das Weihnachtsfest Ihnen und Ihren Familien Wärme, Frieden und Freude schenken.
Die stillen Tage laden ein, innezuhalten, Kraft zu schöpfen und mit neuer Zuversicht nach vorn zu blicken.
Für das Jahr 2026 wünschen wir Ihnen Gesundheit, Glück und viele schöne Momente – und uns allen ein Jahr, in dem Respekt, Vernunft und ein konstruktives Miteinander den Ton angeben. Wir freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr engagiert und verantwortungsbewusst für unseren Landkreis zu arbeiten.
Frohe Weihnachten und ein glückliches, erfolgreiches neues Jahr!
Ihre
Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ im Kreistag Vorpommern-Rügen
Die Antwort des Landrates auf eine Anfrage der Fraktion Bürger für Stralsund/FDP/VR+ macht deutlich, dass der Landkreis Vorpommern-Rügen die vom Bund und vom Land beschlossenen Maßnahmen zur Beschleunigung des Wohnungsbaus bislang nicht aktiv nutzt. Zwar wird auf die formale Umsetzung gesetzlicher Vorgaben verwiesen, zugleich erklärt die Kreisverwaltung jedoch ausdrücklich, dass für die untere Bauaufsichtsbehörde kein weitergehender organisatorischer oder personeller Handlungsbedarf gesehen werde.
Aus Sicht der Fraktion ist diese Haltung problematisch. „Wer den Bauturbo ernst nimmt, darf sich nicht auf den Standpunkt zurückziehen, dass Gesetze sich von selbst umsetzen,” erklärt der Fraktionsvorsitzende Gerd Scharmberg. „Beschleunigung entsteht nicht durch bloßes Abwarten, sondern durch aktive Verwaltungssteuerung, klare Verfahren und eine offensive Nutzung der neuen Spielräume.”
Besonders kritisch bewertet die Fraktion, dass nach Angaben des Landrates weder verbindliche interne Zeitvorgaben eingeführt noch verfahrensbezogene Optimierungen vorgenommen wurden. Auch zusätzliche personelle oder digitale Entlastungen seien nicht erfolgt. „Der Landkreis erklärt, die personelle Ausstattung sei ausreichend und es gebe keinen Anlass für Veränderungen. Gleichzeitig wird eingeräumt, dass keine gezielten Maßnahmen zur tatsächlichen Beschleunigung ergriffen wurden,” so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Haack. „Das passt nicht zusammen, wenn man die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt ernst nimmt.”
Hinzu kommt aus Sicht der Fraktion eine unzureichende Einbindung der Städte und Gemeinden. Die Abstimmung erfolge lediglich fallbezogen, systematische Leitfäden oder Unterstützungsangebote lägen bislang nicht vor. „Gerade kleinere Gemeinden sind darauf angewiesen, dass der Landkreis Orientierung gibt und Verfahren aktiv begleitet,” betont Mathias Löttge, Kreistagsmitglied der Fraktion. „Ohne klare Signale der Bauaufsicht werden die neuen gesetzlichen Möglichkeiten in der Praxis kaum genutzt.”
Auch aus Sicht von Siegfried Klein, Kreistagsmitglied der Fraktion, bleibt der Landkreis damit hinter den Erwartungen zurück. „Der politische Wille von Bund und Land ist eindeutig auf Beschleunigung gerichtet. Wenn der Landkreis daraus für sich keinerlei Handlungsauftrag ableitet, besteht die Gefahr, dass dringend benötigte Bauvorhaben weiterhin unnötig verzögert werden.”
Die Fraktion Bürger für Stralsund/FDP/VR+ warnt davor, dass der Bauturbo im Landkreis Vorpommern-Rügen zu einem reinen Papiertiger wird. Wohnungsbau, soziale Infrastruktur und kommunale Bauvorhaben benötigten eine Verwaltung, die neue Instrumente nicht nur formal zur Kenntnis nehme, sondern sie auch gezielt anwende. Der Landkreis trage hier eine Mitverantwortung, damit die politischen Ziele von Bund und Land tatsächlich bei den Menschen ankommen.
Die Fraktion kündigt an, das Thema weiter im Kreistag zu verfolgen und konkrete Schritte zur aktiven Umsetzung der beschleunigten Verfahren einzufordern.
Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen
Kerzenschein und Christlaterne
leuchten hell die Weihnacht ein.
Glocken läuten nah und ferne.
Friede soll auf Erden sein.
Die Mitglieder und Sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohner der Fraktion Bürger für Stralsund/FDP/VR+ wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises Vorpommern-Rügen einen schönen und besinnlichen 4. Advent.
Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen
Der Kreistag Vorpommern-Rügen hat in seiner Sitzung am 15. Dezember 2025 mit großer Mehrheit einen fraktionsübergreifenden Antrag zur Transparenz beim LNG-Projekt in Mukran beschlossen. Die Fraktion Bürger für Stralsund/FDP/VR+ war dabei gemeinsam mit der CDU-Fraktion wichtiger Initiator dieses Antrages und setzt damit ihr jahrelanges Engagement im Interesse der betroffenen Bürgerinnen und Bürger konsequent fort.
„Wir haben uns bereits in den vergangenen Jahren immer wieder für die Anliegen der Menschen in unserer Region stark gemacht”, erklärt Gerd Scharmberg, Fraktionsvorsitzender der Fraktion BfS/FDP/VR+. „Auch bei diesem wichtigen Thema stehen wir an der Seite der Bürgerinnen und Bürger und fordern endlich die Transparenz ein, die ein Projekt dieser Größenordnung erfordert.”
Zentrale Forderungen des beschlossenen Antrags:
- Vollständige Offenlegung aller relevanten Unterlagen durch das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) und das zuständige Ministerium
- Veröffentlichung der ReGas-Unterlagen mit klarer rechtlicher Einordnung
- Aufklärung über die ursprünglich zugesagte Landstrom- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Lösung
- Stellungnahme des Landes zur eingereichten Klage von ReGas
- Durchführung einer öffentlichen Anhörung unter Beteiligung von ReGas
„Beim LNG-Projekt in Mukran stehen viele Fragen im Raum – für Anwohnerinnen und Anwohner, für die Kommunalpolitik und für die Wirtschaft vor Ort”, betont der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mathias Löttge. „Es geht um nicht weniger als um Planungssicherheit für unsere Region, um Vertrauensbildung und um den Schutz unserer einzigartigen Tourismus- und Naturregion Rügen.”
„Große Infrastrukturprojekte dieser Dimension können nur mit umfassender Transparenz und echter Bürgerbeteiligung erfolgreich umgesetzt werden”, ergänzt Kreistagsmitglied Jörg Burwitz. „Ein faires und rechtssicheres Verfahren ohne Hinterzimmer-Entscheidungen – das schulden wir den Menschen in unserer Region.”
Die breite Zustimmung im Kreistag zeigt: Über Parteigrenzen hinweg besteht Einigkeit darüber, dass die Bürgerinnen und Bürger ein Recht auf umfassende Information und Beteiligung haben. Die Fraktion BfS/FDP/VR+ wird die Umsetzung des Beschlusses eng begleiten und sich weiterhin engagiert für die Interessen der Region einsetzen.
Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen