Vorpommern-Rügen steht vor massiven Herausforderungen. Die wirtschaftliche Gesamtsituation in Deutschland verschärft sich zusehends und trifft unsere Region mit voller Wucht. Mittelstand, Tourismus und Kommunen leiden gleichermaßen unter den schlechten Rahmenbedingungen.
„Die Lage für unsere Unternehmen ist ernst. Hohe Energiepreise, ausufernde Bürokratie und fehlende Planungssicherheit gefährden Arbeitsplätze und Investitionen. Es braucht jetzt klare Signale aus Berlin und Schwerin, damit unser Mittelstand nicht weiter geschwächt wird“, warnt Gerd Scharmberg, Fraktionsvorsitzender der Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+.
Auch der Tourismus, lange ein verlässlicher Wirtschaftsmotor, steht zunehmend unter Druck. Schlechte Anreisebedingungen, hohe Betriebskosten und ein spürbarer Rückgang der Gästezahlen belasten Hotellerie, Gastronomie und den Einzelhandel.
„Wenn die Anreise nach Mecklenburg-Vorpommern immer aufwendiger und teurer wird und gleichzeitig die Infrastruktur in einem unbefriedigenden Zustand bleibt, verliert unsere Region an Attraktivität. Das trifft nicht nur die Betriebe, sondern die gesamte Wertschöpfungskette“, betont Jörg Burwitz, Mitglied des Kreistages.
Zusätzlich sorgt die angespannte Haushaltssituation für massive Probleme. Viele Städte, Gemeinden und auch der Landkreis stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand.
„Die finanzielle Lage der Kommunen ist alarmierend. Immer neue Aufgaben werden übertragen, aber die finanziellen Mittel bleiben aus. Wenn wir handlungsfähig bleiben wollen, müssen Bund und Land endlich für eine faire und verlässliche Finanzierung sorgen“, mahnt Mathias Löttge, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.
Die Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ fordert daher:
- Energie- und Heizkosten spürbar senken
- Mittelstand von Bürokratie entlasten
- Verkehrs- und Anreiseinfrastruktur verbessern
- Kommunen finanziell nachhaltig stärken
- Tourismusstandort Vorpommern-Rügen gezielt fördern
„Es geht um nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit unserer Region. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, verlieren wir wirtschaftliche Stärke, touristische Attraktivität und kommunale Handlungsfähigkeit. Das können wir uns nicht leisten“, so Scharmberg, Burwitz und Löttge abschließend.
