Die Fraktion „Bürger für Stralsund / FDP / VR+“ im Kreistag Vorpommern-Rügen warnt eindringlich vor den wachsenden Lücken in der medizinischen Versorgung, die für die Bevölkerung bereits spürbare Folgen haben. Sowohl die Krankenhäuser als auch die Pflegeeinrichtungen im Landkreis stehen unter massivem Druck, Personalengpässe und finanzielle Belastungen verschärfen die Situation täglich.
„Es ist höchste Zeit, dass Land und Bund ihrer Verantwortung gerecht werden. Die bisherige Untätigkeit gefährdet nicht nur die medizinische Versorgung, sondern auch das Vertrauen der Menschen in die Politik“, erklärt Gerd Scharmberg, Fraktionsvorsitzender. Besonders in Notfällen sind die Konsequenzen spürbar: Lange Anfahrtswege, überlastetes Personal und drohende Schließungen von Stationen machen eine zuverlässige Versorgung zunehmend unsicher.
Auch die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Mathias Löttge und Thomas Haack betonen, dass die Belastung der Pflegeeinrichtungen weiter zunimmt. „Pflegeplätze werden immer knapper, Fachkräfte fehlen, die Kommunen stehen vor wachsenden finanziellen Herausforderungen“, sagt Löttge. Haack ergänzt: „Die Lücken in der Versorgung entstehen nicht über Nacht, sie sind das Resultat jahrelanger Vernachlässigung und fehlender Planung auf Landesebene.“
Dr. Carmen Kannengiesser, Kreistagsmitglied, unterstreicht: „Die Menschen im ländlichen Raum dürfen nicht die Leidtragenden eines Systems sein, das in der Fläche schlichtweg nicht funktioniert. Wir fordern klare Konzepte, ausreichende Mittel und eine ernsthafte Unterstützung von Land und Bund, damit unsere Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen wieder handlungsfähig werden.“
Die Fraktion „Bürger für Stralsund / FDP / VR+“ fordert daher ein entschlossenes und kurzfristig umsetzbares Maßnahmenpaket, das die Notfallversorgung sichert, Pflegeplätze ausbaut und die personelle Ausstattung verbessert. Nur so kann die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum nachhaltig gesichert werden.
Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen
