Die Stadt Franzburg wartet seit dem Jahr 2020/21 auf die zugesagte Förderung für die Sanierung ihres Freibads – bisher ohne Ergebnis. Nach fünf Jahren voller Nachforderungen und Verzögerungen fordert das zuständige Ministerium nun sogar, die Unterlagen erneut per Post einzureichen.
Fraktionsvorsitzender Gerd Scharmberg:
„Dieses Verfahren ist eine Farce. Fünf Jahre Bearbeitungszeit für einen Förderantrag sind unzumutbar. Wenn dann noch analoge Anforderungen wie die postalische Neueinreichung hinzukommen, wirkt das wie eine bewusste Verzögerungstaktik.“
Das Freibad Franzburg war einst ein wichtiger Treffpunkt für Familien, Kinder und Touristen. Seit der Schließung 2019 steht die Anlage brach. Trotz klarer Perspektiven durch ein Sanierungskonzept und mehrfacher Signale aus Schwerin wird die Kommune immer wieder hingehalten.
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender Thomas Haack:
„Wir reden hier nicht von Luxusprojekten, sondern von Infrastruktur, die für Lebensqualität und Schwimmsicherheit in ländlichen Regionen elementar ist. Jede weitere Verzögerung ist ein Schlag ins Gesicht der Bürger.“
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender Mathias Löttge:
„Das Verhalten des Wirtschaftsministeriums zerstört Vertrauen. Wir fordern Minister Blank auf, endlich für klare Entscheidungen zu sorgen und das Freibad Franzburg nicht weiter bürokratisch auszubluten.“
Die Fraktion Bürger für Stralsund/FDP/VR+ fordert deshalb vom Land:
- Sofortige Entscheidung über den Förderantrag.
- Abschaffung bürokratischer Doppelanforderungen wie die postalische Neueinreichung.
- Planungssicherheit für die betroffenen Kommunen.
