Politische Entscheidungen wirken dort, wo Menschen leben, arbeiten und ihre Familien großziehen. Genau daran misst die Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ ihre Arbeit im Kreistag Vorpommern-Rügen. Seit Mai 2025 setzt sie sich mit Nachdruck dafür ein, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger gehört, ernst genommen und in konkrete Politik übersetzt werden.
„Unser Anspruch war von Anfang an klar: Wir wollen nicht verwalten, sondern gestalten – verantwortungsvoll, transparent und immer mit Blick auf die Menschen in unserem Landkreis,” erklärt Fraktionsvorsitzender Gerd Scharmberg.
Bereits zu Beginn der gemeinsamen Fraktionsarbeit brachte die Fraktion einen Antrag zur gerechten Finanzierung der kostenfreien Kitas in Mecklenburg-Vorpommern ein. Ziel war es, Familien zu entlasten, ohne die Kommunen weiter finanziell zu überfordern. Um diesem wichtigen Thema zusätzliches politisches Gewicht zu verleihen, wandte sich die Fraktion mit einem offenen Brief direkt an die Ministerpräsidentin des Landes.
Ein weiteres zentrales Anliegen war der Schutz regionaler Identität. Mit dem Beschluss, die Pommernakten dauerhaft in Pommern zu sichern, wurde ein klares Zeichen für den Erhalt des historischen Erbes gesetzt. Im Juli folgte mit der Erlassung einer haushaltswirtschaftlichen Sperre gemäß § 51 Absatz 4 der Kommunalverfassung Mecklenburg-Vorpommern ein notwendiger Schritt hin zu mehr Haushaltsdisziplin und finanzieller Verantwortung.
Auch gegenüber landespolitischen Vorhaben bezog die Fraktion klar Stellung. Auf ihren Antrag hin sprach sich der Kreistag gegen das Tourismusgesetz aus. Zudem wurde eine Überprüfung angestoßen, ob das kommunale Jobcenter perspektivisch wieder in die Zuständigkeit der Bundesagentur für Arbeit zurückgeführt werden sollte.
Ein Schwerpunkt der Herbstarbeit lag auf der Zukunft der Kinderbetreuung. Der Kreistag beschloss mit großer Mehrheit einen Antrag der Fraktion zu den Auswirkungen der geplanten Neuregelung der Kita-Finanzierung in Mecklenburg-Vorpommern.
„Gerade Familien brauchen Verlässlichkeit. Gute Kinderbetreuung darf nicht vom Wohnort abhängen, sondern muss überall im Landkreis erreichbar bleiben,” betont der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Haack.
Zum Jahresende brachte die Fraktion weitere wichtige Themen erfolgreich auf den Weg. Dazu zählen die Anpassung der Kreisumlage, finanzielle Mittel für Beschäftigungsgesellschaften im Haushalt 2026 sowie die Prüfung zur Schaffung eines Dokumentationszentrums Prora. Einstimmig beschloss der Kreistag zudem die Prüfung einer Verpflegungspauschale für Kameradinnen und Kameraden bei Lehrgängen des Landkreises.
Auch bei sensiblen Großprojekten wie dem LNG-Terminal setzte sich die Fraktion für Transparenz ein.
„Politik bedeutet für uns auch Kontrolle, Nachfragen und Dranbleiben. Transparenz ist Voraussetzung für Vertrauen,” so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mathias Löttge.
„Wir werden uns auch künftig mit voller Kraft dafür einsetzen, dass Entscheidungen im Kreistag nachvollziehbar sind und den Menschen vor Ort wirklich zugutekommen“, fasst Fraktionsvorsitzender Gerd Scharmberg abschließend zusammen.
Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen
